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[vc_row][vc_column width="1/4"][vc_single_image image="41144" img_size="medium"][vc_column_text] Wertung 6,5/7 Punkten Info VÖ: 10.M04.2020 Label: Nuclear Blast Spielzeit: 01:13:48 Line-Up Tuomas Holopainen - Keyboards Marco Hietala – Bass Emppu Vuorinen – Guitar Kai Haito -Drums Floor Jansen - Vocals Troy Donockley - Uilleann pipes, low whistles, vocals Tracklist Disc 1: 01. Music 02. Noise 03. Shoemaker 04. Harvest 05. Pan 06. How's The Heart? 07. Procession 08. Tribal 09. Endlessness Disc 2: 01. All The

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HomeReviewRotting Christ – Kata Ton Daimona Eaytoy

Rotting Christ – Kata Ton Daimona Eaytoy

Rotting Christ - Kata Ton Daimona Eaytoy

 

 

 

 

 

Wertung:

6.0/7

Info:

VÖ: 01. März 2013

Label: Season Of Mist

Spielzeit: 00:55:55

Line-Up:

Sakis Tolis – Vocals, Guitars, Bass
Themis Tolis – Drums

Tracklist:

01. In Yumen – Xibalba
02. P’unchaw kachun – Tuta kachun
03. Grandis Spiritus Diavolos
04. Κατά τον Δαίμονα του Ἐαυτοὗ [„Kata Ton Demona Eaftou“]
05. Cine iubeşte şi lasă
06. Iwa Voodoo
07. Gilgameš
08. Русалка [„Rusalka“]
09. Ahura Mazdā-Aŋra Mainiuu
10. Χ Ξ Σ [„666“]
11. Welcome To Hel [Bonus Track Vinyl & Digibox]

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„Spare in der Not“

Sparen in der Not. Für kaum eine andere Nation trifft diese Weisheit momentan mehr zu als für Griechenland. Die Tolis-Brüder scheinen daraus eine Tugend machen zu wollen und führen ihre Band ROTTING CHRIST kurzerhand als Duo weiter. Nicht, dass die Qualität der Musik darunter leiden würde. Ganz im Gegenteil, „Kata Ton Demona Eaytoy“ ist ein wahrhaft überzeugendes Produkt geworden.

Jahrelange Erfahrung zahlt sich eben aus. Und die beiden Protagonisten sind nun mal schon eine Weile im Geschäft. In all diesen Jahren schufen die Griechen bereits so manchen Geniestreich, quer durch vielerlei Subgenres. Diesmal ist es ein überwiegend mit epischen Elementen gespicktes Album geworden. Oft genug werde ich beim Hören an die grandiosen Monumentalwerke von THERION erinnert. Mehrstimmiger Männerchor drängt sich in den Vordergrund, bevor es dann, anders als bei den etwas zahmeren schwedischen Kollegen, mit sensationeller Urgewalt in härtere Gefilde abdriftet und dann und wann die Black Metal-Keule ausgepackt wird. Es ist nicht wirklich leicht, alle Einzelheiten dieses Albums auf einmal zu erfassen, vielleicht ist es gar unmöglich. Was die Verwertung von musikalischen Gedankenströmen angeht, wurde hier alles andere als Sparkurs verordnet. Einzelne Songs hier heraus zu picken, macht irgendwie so gar keinen Sinn. Wer Lieder erwartet, deren Refrain man nach gefühlten [oder realen] zwanzig Bieren noch rückwärts mitschreien kann, der wird mit diesem Album ohnehin so seine Probleme bekommen. Obwohl mit „Grandis Spiritus Diavolos“ und meinem persönlichen Highlight „Iwa Voodoo“ zwei Songs am Start sind, die man zumindest ansatzweise in die Schublade „halbwegs eingängiger Headbanger Stoff“ stecken könnte. [Ansonsten tut man sich schwer, sofern man der griechischen Sprache nicht mächtig ist, die Songtitel überhaupt auszusprechen.]

Wer jedoch bereits das vorherige Werk „Aealo“ mochte, aber irgendwie das Gefühl hatte, es wäre noch mehr heraus zu holen, der wird an „Kata Ton Demona Eaytoy“ definitiv seine dunkle Freude haben. Der Sinn für feinfühlige Kompositionen steht hier hoch im Kurs, das Album offenbart eigentlich bei jedem neuerlichen Hören ein wenig mehr von seiner ausgezeichneten Qualität. Nebenbei bemerkt, der Albumtitel heißt übersetzt „Tu, was du willst“ und bezieht sich auf das Motto des berühmten britischen Okkultisten Aleister Crowley. Was die beiden Brüder ausgezeichnet umgesetzt haben. Zum Glück.

Frank Wilkens / 01.03.2013

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