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HomeReviewSatan’s Satyrs – Don’t Deliver Us

Satan’s Satyrs – Don’t Deliver Us

Satan's Satyrs - Don't Deliver Us

 

 

 

 

 

Wertung:

3.0/7

Info:

VÖ: 30. Oktober 2015

Label: Bad Omen Records

Spielzeit: 00:39:24

Line-Up:

Jarrett Nettnin – Vocals
Clayton Burgess – Bass
Stephen Fairfield – Drums

Tracklist:

01. Full Moon And Empty Veins
02. Two Hands
03. [Won’t You Be My] Gravedancer
04. Spooky Nuisance
05. Germanium Bomb
06. Creepy Teens
07. Crimes And Blood
08. You Know-Who
09. ‚Round The Bend

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„Nur für absolute Retro-Fans empfehlenswert“

Aktuell scheint es sehr trendy zu sein, extrem retro zu klingen. Dazu kann man Gruppen wie BLUES PILLS oder auch RIVAL SONS zählen. Im Falle der Amis von SATAN’S SATYRS geht der Weg allerdings noch eine ganze Ecke weiter, denn die drei Jungs schrammeln in übelster Proberaum-Manier ihren 60er und 70er Sound aus den Amps, dass einem die Augen feucht werden – entweder vor Freude oder vor Trauer.

Man kann über SATAN’S SATYRS sagen was man will, irgendwie originell sind sie schon. Und das zeigen sie auch auf ihrem neuen Album „Don’t Deliver Us“ mehr als deutlich. Wenn man nicht wüsste, dass es sich um eine VÖ der Neuzeit handelt, man würde blind unterschreiben, dass die Platte 40 Jahre auf dem Buckel hat. Der Sound, die Spielweise und der quakende Gesang lassen keinen Zweifel aufkommen, dass hier eine bestimmte Zielgruppe angesprochen werden soll. Das ist allerdings auch der Knackpunkt des Albums bzw. der Musik an sich, denn hier finden vermutlich nur absolute Nerds ihren Spaß am Hören. Der geneigte Hard-Rocker wird nach den ersten drei Stücken vermutlich eine andere Scheibe auflegen und sich wieder entspannen. Ja, „Don’t Deliver Us“ macht einen wirklich unruhig, denn die Musik ist total schräg. Das mag dem einen eben gefallen, dem anderen nicht. Rebellisch ist das Teil allemal und das macht einen besonderen Reiz aus. Punkt und Komma.

Wer sich eine ordentliche Portion Skurrilität ins Haus holen will, dem sei die Scheibe ans Herz gelegt. Um einen gepflegten Abend auf dem heimischen Sofa, in der Kellerbar oder sonstwo zu genießen, wird man vermutlich eine Alternative suchen müssen.

Ingo Nentwig / 22.12.2015

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