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HomeReviewSaxon – Thunderbolt
Das Cover des Saxon-Albums Thunderbolt

Saxon – Thunderbolt

Das Cover des Saxon-Albums Thunderbolt

Wertung
4.5/7 Punkten


Info
VÖ: 02.02.2018
Label: Silver Lining
Spielzeit: 00:47:38


Line-Up
Biff Byford – Vocals
Paul Quinn – Guitar
Doug Scarratt – Guitar
Nibbs Carter – Bass
Nigel Glockler – Drums


Tracklist
Olympus Rising
Thunderbolt
The Secret Of Flight
Nosferatu [The Vampire’s Waltz]
They Played Rock ’n‘ Roll
Predator
Sons Of Odin
Sniper
A Wizard’s Tale
Speed Merchants
Roadie’s Song
Nosferatu [Raw Version]

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Mit dem Rückzug von JUDAS PRIEST-Gitarrist Glenn Tipton aus dem Tourleben sind SAXON das letzte verbliebene Bollwerk der NWOBHM – abgesehen von den ohnehin über dem Genre thronenden IRON MAIDEN, versteht sich. Kaum eine andere Band ihres Alters firmiert so lange in stabilem Line-Up wie die Jungs um Frontmann Biff Byford und hält obendrein noch ein durchgehend hohes Niveau bei regelmäßig veröffentlichten Alben – so auch im Falle ihres neuesten Outputs „Thunderbolt“, der einmal mehr in Zusammenarbeit mit dem britischen Mischpult-Magier Andy Sneap entstanden ist.

 

„Mit ‚Thunderbolt‘ bleibt im Hause SAXON alles gut.“

 

Überraschen können SAXON mit ihrer neuesten Platte gewiss niemanden, was durchaus sein Gutes hat, denn wenn bei den Burschen um Mr. Byford alles beim Alten bleibt, bleibt wie eingangs angetönt eben auch alles gut. „Thunderbolt“ unterscheidet sich von seinem Vorgänger „Battering Ram“ deutlich weniger als der sich etwa von „Sacrifice“ abzuheben vermochte, bloße Selbstkopie ist hier jedoch auch nicht zu befürchten: So wird „Thunderbolt“ mit „Olympus Rising“ von einem recht ausgedehnten Intro eingeleitet, was für SAXON-Verhältnisse eher ungewöhnlich ist. Gebraucht hätte man das vermutlich nicht, in seiner Wucht erzeugt diese Einleitung aber mit Sicherheit die richtige Stimmung für alles, was noch folgen mag. Der Titeltrack reißt sodann mit Riffs, wie sie eben nur von dieser Band kommen können, sofort mit und liefert einmal mehr einen Beleg dafür, dass es SAXON wie kaum einer anderen Band ihres Alter immer wieder gelingt, ihren traditionellen Stil angemessen in die Gegenwart zu transportieren – die Bearbeitung durch Soundpapst Andy Sneap mag dazu ihr Übriges tun, aber es ist das zeitgemäße Songwriting von SAXON, dass auch auf diesem Album wieder dafür sorgt, dass die Biff Byford und seine Mannschaft auch 2018 nichts von ihrer Relevanz verlieren. Wie schon auf den Vorgängerwerken mäandern die Burschen aus Yorkshire auch auf „Thunderbolt“ wieder zwischen den beiden Polen aus gradlinigeren Attacken wie beispielsweise „Sniper“, „Speed Merchants“ oder dem rockigen „Roadie’s Song“ sowie epischerem Storytelling hin und her. Dank Nummern wie „The Secret Of Flight“, „Sons Of Odin“ oder „A Wizard’s Tale“ fällt diese Platte etwas hymnischer aus als ihr Vorgänger, was im Falle von SAXON allerdings noch nie ein Problem war und in der hier gebotenen Mischung vor allem dafür sorgt, dass die Langeweile außen vor bleibt. Die größte Parallele zu „Battering Ram“ findet sich mit „Nosferatu [The Vampire’s Waltz]“, das wie eine Neuauflage von „Queen Of Hearts“ anmutet – nicht der stärkste Song auf diesem Album, aber sicherlich auch nicht verkehrt. Was auf „Thunderbolt“ weniger gut funktioniert, ist das Duett von Mr. Byford und AMON AMARTH-Röhre Johan Hegg. Weil dessen Growls hier leider inflationär zum Einsatz kommen, verhunzt das einen ansonsten gelungenen, stellenweise beinahe thrashigen Brecher und ist damit noch unnötiger als die Kombination aus Herren Hegg und Doro Pesch auf der letzten AMON AMARTH-Platte – schade, weil an sich eine witzige Idee. Im Booklet weist die Truppe übrigens darauf hin, dass „Thunderbolt“ dem Gedenken an den verstorbenen MOTÖRHEAD-Frontmann Lemmy Kilmister gewidmet ist und als sei diese Geste nicht schon groß genug, hat die Truppe ihm mit „And They Played Rock And Roll“ gleich noch einen ganzen Song geschrieben. Hier emuliert die Truppe auf spaßige Art und Weise das rotzige Riffing ihrer jahrzehntelangen Weggefährten und klingt doch nach sich selbst und hat obendrein ein paar original Lemmy-Zitate in der Nummer untergebracht. Der tumbe Text lässt sich bei solcher Heldenverehrung vermutlich nicht vermeiden und obendrein gereicht dieser Song Herrn Kilmister deutlich mehr zur Ehre als das eingeschlafene „Murder One“, mit dem METALLICA dem Warzenschwein ein Denkmal setzen wollten.

 

Mit „Thunderbolt“ bleibt im Hause SAXON alles gut: Auch dieses Album strotzt wieder vor kraftvollen, mitreißenden Riffs und ist gezeichnet von gewohnt treffsicherem Songwriting und weist daher kaum nennenswerte Schwächen auf. Dennoch: SAXON verzeichneten seit „Sacrifice“ einen steten Aufwärtstrend und der flacht mit „Thunderbolt“ ein wenig ab – zumindest, so lange die Platte an ihren beiden Vorgängern gemessen wird. Für sich genommen ist „Thunderbolt“ ein durchweg starkes Heavy Metal-Album, auf dem sich Vergangenheit und Gegenwart einmal mehr gekonnt vereinen. Bleibt nur noch zu hoffen, dass die nächste Platte nicht JUDAS PRIEST gewidmet werden muss…

Thomas Meyns / 26.01.2018

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