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HomeReviewSeigmen – Enola

Seigmen – Enola

Seigmen - Enola

 

 

 

 

 

Wertung:

5.5/7

Info:

VÖ: 01. Mai 2015

Label: Indie Recordings

Spielzeit: 00:51:49

Line-Up:

Alex Møklebust – Vocals
Sverre Økshoff – Guitar
Marius Roth – Guitar
Kim Ljung – Bass, Vocals
Noralf Ronthi – Drums

Tracklist:

01. Hva vi Elsker
02. Trøst
03. Forevig og Alltid
04. Utopia i Mine Armer
05. Til Verdens Ende
06. Tenn Alle Lys
07. Deus
08. Monokrom
09. I Mitt Hus
10. Hvit Stjerne Hvit Støy

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„Willkommen zurück!“

18 verdammt lange Jahre ließen die Norweger SEIGMEN die Welt auf den Nachfolger des grandiosen „Radiowaves“ [1997] warten. Das 1989 gegründete Quintett löste sich 1999 aufgrund des Ausstiegs ihres Gitarristen Sverre Økshoff auf, nachdem sich die Bandmitglieder geschworen hatten, aufzuhören, wenn einer der Musiker das Handtuch schmeißen sollte. Beeindruckend konsequent, wenn man bedenkt, dass sich SEIGMEN damals auf dem Höhepunkt ihres Erfolgs befanden. In Norwegen waren SEIGMEN längst Superstars, in Europa und den Staaten zuckte es zumindest. Hierzulande machte sich die Band 1998 vor allem im Vorprogramm von PARADISE LOST auf dem zweiten Teil der „One Second“-Tour und auf der „Nighttime Birds“-Tour mit THE GATHERING und LACUNA COIL zumindest einen kleinen Namen. Ab 2005 spielten SEIGMEN in Norwegen vereinzelte Reunion-Gigs [einer davon wurde 2006 auf dem wunderbaren Live-Album „Rockefeller“ dokumentiert], doch ein neues Album wurde anscheinend erst viel später Thema.

Wenn man mit „Total“ [1994], „Metropolis“ [1995, bzw. 1996 in der englischsprachigen „The Grandmaster Recordings“-Version – wie schon die beiden Alben zuvor unter der Regie von TOOL-Produzentin Sylvia Massy entstanden] und „Radiowaves“ gleich drei bzw. vier unsterbliche Meisterwerke hintereinander veröffentlicht hat, dann kann man mit einem Reunion-Album nach so langer Pause natürlich nur verlieren. Und so ist „Enola“ nur ein sehr gutes Album, aber kein neuerlicher Klassiker geworden, was angesichts der unmenschlich hohen Erwartungen vollkommen in Ordnung geht. Stilistisch knüpft die Band an ihr zumindest in Norwegen erfolgreichstes Album „Metropolis“ [Platz 1 in den dortigen Charts, Platin für das Album und die gleichnamige Single] an, das heißt: Zurück zu norwegischen Lyrics und kompakten Songs, die komplett ohne elektronische Elemente auskommen, die „Radiowaves“ sowie die weiterhin existente SEIGMEN-Nachfolgeband ZEROMANCER [2013 erschien mit „Bye-Bye Borderline“ übrigens eines ihrer bisher stärksten Alben] dominierten bzw. dominieren. Geboten wird also tiefgründiger, melancholischer [Alternative] Rock, der vor allem von der originellen Gitarrenarbeit des Duos Økshoff/Roth lebt und das ganze Spektrum von fragil-zerbrechlich bis metallisch-bretthart abdeckt. Dazu gesellen sich einige Post-Rock-Elemente, die SEIGMEN allerdings schon seit 1994 im Programm haben, als Bands wie GODSPEED YOU! BLACK EMPEROR und SIGUR RÓS gerade seit wenigen Monaten existierten. Vom progressiven, dunklen, fast doomigen Rock/Metal der Anfangstage [die „Pluto“-EP, 1992, und das Debütalbum „Ameneon“, 1993, sowie Teile des Zweitlings „Total“] sind hingegen nur noch Verwehungen auf „Enola“ spürbar. Mit der Vorab-Single „Hva vi Elsker“, dem unfassbaren Ohrwurm „Forevig og Alltid“ [samt coolen Streicher-Parts] und „Utopia i Mine Armer“ haben SEIGMEN astreine Hits im Gepäck, die alle Trademarks beinhalten, die man an der Band so schätzt, während Songs wie „Til Verdens Ende“, der Quasi-Titeltrack „Deus“ und der Rausschmeißer „Hvit Stjerne Hvit Støy“ die komplexere Seite der Band ausloten. Mit dem überlangen „Tenn Alle Lys“ bewegt man sich zwischendurch bedenklich nahe an der Grenze zum Kitsch, doch dafür entschuldigt das tolle Finale, das den Song in den grünen Bereich hievt.

„Enola“ braucht einige Durchläufe, entfaltet dann aber genug typisches SEIGMEN-Aroma, um den geneigten Supporter zu begeistern. Der ganz, ganz große Wurf ist das Comeback-Album noch nicht geworden, aber auf jeden Fall ein erster, großer Schritt in die richtige Richtung. Hoffentlich lassen SEIGMEN diesem Appetithappen bald ein großes Meisterwerk folgen.

Michael Siegl / 24.04.2015

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