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HomeReviewSigh – Graveward

Sigh – Graveward

Sigh - Graveward

 

 

 

 

 

Wertung:

4.5/7

Info:

VÖ: 13. April 2015

Label: Candlelight Records

Spielzeit: 00:49:35

Line-Up:

Mirai Kawashima – Gesang, Piano, Keyboards, Programmierungen et cetera
You Oshima – Gitarre
Dr. Mikannibal – Gesang, Saxofon
Junichi Harashima – Drums
Satoshi Fujinami – Bass
+ viele Gäste

Tracklist:

01. Kaedit Nos Pestis
02. Graveward
03. The Tombfiller
04. The Forlorn
05. The Molesters Of My Soul
06. Out Of The Grave
07. The Trial By The Dead
08. The Casketburner
09. A Messenger From Tomorrow
10. Dwellers In A Dream

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„Spannend, aber furchtbar unzugänglich“

Mirai Kawashima und Satoshi Fujinami, die beiden Köpfe hinter der japanischen Avantgarde-Band SIGH, kehren dieses Jahr mit einer neuen Scheibe namens „Graveward“ zurück. SIGH wollen dabei einen „Soundtrack“ kreieren, der zu frühen italienischen Horrorfilmen passen würde. Von einem Konzeptalbum zu sprechen, ist zwar zu viel des Guten, aber es scheint zumindest einen roten Faden zu geben. Abgerundet wird die Sause von einem Cover-Artwork von Costin Chioreanu, dem derzeit allgegenwärtigen Metal-Künstler, das stilvoll, aber gleichzeitig obskur ausgefallen ist – also genau wie die Musik von SIGH.

SIGH setzen auf „Graveward“ ihren avantgardistischen und opulenten Weg fort. Herr Kawashima und Frau Fujinami packen mal wieder so viele verschiedene Elemente, Hooks, Breaks, Instrumente, Stilmittel und Sänger auf die Platte, dass man der ganze Sache zunächst einmal gar nicht nachkommt. Die einzelnen Songs scheinen immer einen Schritt schneller zu sein als der eigene Gehörgang, und wenn man es dann endlich einmal geschafft hat, eine Songstruktur oder eine Passage nachzuvollziehen, ist in der Zwischenzeit schon wieder so viel passiert, dass man vollkommen den Anschluss verpasst hat. Das macht „Graveward“ auf der einen Seite unfassbar anstrengend, auf der anderen Seite aber auch spannend. Deshalb sagen wir wie es ist: „Graveward“ ist Arbeit! Daran führt kein Weg vorbei. Das beginnt beim abgedrehten und schnellen, aber zumindest teilweise noch nachvollziehbaren Opener „Kaedit Nos Pestis“, geht mit dem schon fast kindlich-verspielten, aber dennoch unheimlichen „The Molesters Of My Soul“ weiter und endet schließlich beim epischen Siebenminüter „A Messenger From Tomorrow“, der [dem Himmel sei Dank!] mit Eingängigkeit brilliert, obwohl auch bei diesem Track wieder so viel passiert, dass man gar nicht weiß, auf was man sich konzentrieren soll. So haben zum Beispiel Niklas Kvarforth [SHINING] und Metatron [THE MEADS OF ASPHODEL] einen Gastauftritt in diesem Track. Aber das waren ja gerade einmal drei Songs von zehn, und schon auf diesen passiert im Endeffekt mehr als auf ganzen Alben so mancher Bands. Dennoch weiter im Text: „The Casketburner“ hat nicht nur ein geiles Gitarren-Solo zu bieten – eingespielt von Frédéric Leclercq [DRAGONFORCE] –, nein, ein Saxophon und ein Piano schmeißen wir auch noch rein. Dann gibt es da zum Beispiel noch das opernhafte „Out Of The Grave“, das nicht nur sehr opulent und an manchen Stellen tanzbar [!] daherkommt, sondern auch Matt Heafy [TRIVIUM] eine Plattform bietet, um sein Organ einzusetzen. Es gibt also auf „Graveward“ tatsächlich keinen einzigen Song, der nicht nur so vor Überraschungen und unerwarteten Wendungen strotzt. Diese große Stärke der Scheibe ist aber gleichzeitig – wie schon kurz angedeutet – auch ihre größte Schwäche. Die Songs sind teilweise einfach zu überladen und zu chaotisch; man muss sich manchmal fast durchringen, sich jetzt hinzusetzen und konzentriert diesem Wahnsinn zu lauschen. Aber nicht deshalb, weil es schlechter Wahnsinn ist, sondern einfach deshalb, weil man kaum einen Zugang findet. Das hängt auch damit zusammen, dass einem schlicht nicht klar wird, auf welches Element man sich jetzt eigentlich konzentrieren soll, um eine erste Struktur der Songs und des Albums erhaschen zu können. Stattdessen lauscht man einem 50minütigen Bollwerk. Erschwerend kommt noch hinzu, dass trotz aller musikalischer Finesse die Produktion auch dieses Mal nicht sonderlich kraftvoll und gelungen ausgefallen ist. Daran sollten SIGH wirklich arbeiten.

„Graveward“ ist – das soll hier betont werden – kein schlechtes Album. Es ist von einem musikalischen Standpunkt aus gesehen sogar ein äußerst vielschichtiges, spannendes und ereignisreiches Album. Aber leider geht der Unterhaltungswert durch die überladenen Songs und die Zugangsschwierigkeit flöten. So bleiben SIGH auch mit ihrem zehnten Album im Underground und werden wohl nicht in der Lage sein, im Mainstream neue Anhänger zu finden. Irgendwie cool, dass die Japaner dies so konsequent durchziehen, aber irgendwie auch schade.

Jonathan Jancsary / 12.05.2015

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