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HomeReviewSilent Stream Of Godless Elegy – Relic Dances

Silent Stream Of Godless Elegy – Relic Dances

Silent Stream Of Godless Elegy - Relic Dances

 

 

 

 

 

Wertung:

7.0/7

Info:

VÖ: 2005-02-00

Label: 

Spielzeit: 00:00:00

Line-Up:

Tracklist:

01. Look
02. To Face The End
03. I Would Dance
04. Together
05. You Loved The Only Blood
06. Lonely
07. Gigula
08. Trinity

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„Während die Violine seufzt, fällt eine leise Träne gen Boden“

Wer kennt nicht das wunderbare Gefühl wohligen Schauers, welches dir die Kehle zuschnürt, dir eine Träne in den Augenwinkel drückt und eine Gänsehaut hervor ruft die sich den kompletten Körper entlang kräuselt. Genau dieser Zustand des tiefen Ergriffen seins stellte sich bei mir ein, als ich den ersten Tönen dieses Kleinods tschechischen Gothic-Metals lauschte und löste sich erst langsam mit dem Nachhall des letzten Akkords.

Wenn man sich nüchtern die Zutaten des Sounds der Band mit dem ungewöhnlichen Namen anschaut, kann man sich schon fragen was sie so besonders macht. Die Rhythmik-Abteilung wirkt, als wäre sie von MADDER MORTEM ausgeliehen. Auch diverse Gesangsmelodien der Sängerin erinnern an die Norweger. Ansonsten gibt es das typische „liebliche Sängerin, böser Grunzer“-Spielchen zu hören. Dazu wird mit ein wenig Folk und viel Violine das ganze aufgepeppt.
An sich, wie gesagt, nichts besonders, wenn Musik an puren Fakten gebunden wäre. Lasst uns dankbar sein, dass sie es nicht ist, denn die Klänge von „Relic Dances“ sind nicht von dieser Welt. Die Instrumentierung ist zwar schlicht, aber unglaublich effektiv. Jedes Riff, jeder Akkord und jeder Akustikpart trifft genau den Nerv, zielt auf die Stelle die am meisten weh tut und schmettert dich nieder. Obendrauf gibt sich hier eine Sängerin die Ehre, die diese Bezeichnung auch wirklich verdient. Zart, zerbrechlich und mit einer Sehnsucht in der Stimme ausgestattet, die in dieser Form selten ist.
Was diese Band aber nun endgültig von allen anderen abhebt und so besonders macht, ist der Einsatz der Violine. Nicht spartanisch und nur als Effekt eingesetzt, wie bei vielen anderen, sondern als eigenständiges Instrument erfüllt es jeden Song mit Leben. Der göttliche Hauch, der aus einem toten Stück Erde etwas Lebendiges macht.
Bei diversen Songs sind sogar folkige Elemente zu vernehmen, wie man sie eher von traditioneller Zigeuner-Musik kennt und lassen den Zuhörer verzücken, tanzen und sich nach Lagerfeuer, Wein und gebratenem Essen sehnen.

Selbst nach dem zigsten Durchlauf verliert „Relic Dances“ nicht seine Faszination. Selten hat mich eine CD von Beginn an so in den Bann gezogen und immer noch nicht aus diesem entlassen. Wunderbare Musik zum träumen, seufzen und seine Schwermut ausleben. Holt eure Trauer hervor und lacht ihr mit Tränen in den Augen ins Gesicht.
Let your tears flow into the silent stream!

Azriel / 24.03.2005

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