[vc_row][vc_column width="3/4"][vc_column_text] 05.06.2020   Die Offenburger Band LEGAL HIGH hat die Arbeiten zu ihrem neuen Album „Rough ReBoot" abgeschlossen. Veröffentlicht wird das neue Werk der Alternative-Rocker am 26.06.2020 via First Row Records,gemastert wurde das Album in den PEAK Studios. Mit „Rough ReBoot“ legen die Offenburger eine feine Platte in

[vc_row][vc_column width="3/4"][vc_column_text] TT.MM.JJJJ   Es ist ein wenig still geworden um die Sainted Sinners, die 2017 und 2018 mit zwei Alben und einer spektakulären Besetzung (u.a. David Reece, Ferdy Doernberg) auf sich aufmerksam machten. Für das dritte Album hat Band-Mitgründer Frank Pané, der auch mit der Hard Rock Band Bonfire

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[vc_row][vc_column width="3/4"][vc_column_text] 27.03.2020   Die neu formierte Formation SUNCZAR veröffentlicht heute, am 27.03.2020 ihre neue EP. Aufgenommen, gemixt und gemastert wurde "The Unveiling" im Konoba Studio Frankfurt. Erst kürzlich wurde das Video zur Hymne "Back To Shadows" präsentiert, heute nun ist die komplette EP sowohl digital als auch

[vc_row][vc_column width="3/4"][vc_column_text] Foto: Nuclear Blast   Das neue NIGHTWISH Album heißt "Human // Nature" und erscheint am 10.04.2020 über Nuclear Blast. Unser Redakteur durfte in einem Hamburger Hotel in der Nähe vom Heiligengeistfeld erscheinen und mit Floor Jansen sowie mit Troy Donockley ein Gespräch über eben jenes neue

[vc_row][vc_column width="1/4"][vc_empty_space height="10"][vc_single_image image="41129" img_size="medium"][vc_column_text] Wertung 5/7 Punkten Info VÖ: 31.12.2019 Label: Spielzeit: 00:11:37 Line-Up BÖSE FUCHS aka Valeria Ereth – guitars, bass, drums, programming, keys SLY aka Seline Hönig – vocals, bass, drums, keys Tracklist 1. In Danger 2. Scream for Humanity 3. Futurium [/vc_column_text][vc_empty_space][/vc_column][vc_column width="3/4"][vc_column_text] Der Bandname mag so gar nicht innerhalb des

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Sonata Arctica Interview

Sonata Arctica – Darf es etwas Winter sein?

Sonata Arctica Interview

Foto: Nuclear Blast

 

Sänger Tony Kakko und Gitarrist Elias Viljanen baten zum Interview, denn das neue Album „Talviyö“ erscheint im September 2019. Das Malheur im Nuclear Blast Headquater vom Vortag [Tony war Dank einer defekten Tür auf der Toilette gefangen und musste mittels Feuerwehreinsatz befreit werden] noch in den Knochen, legte der Sänger dennoch den Fokus des Gespräches auf die neue Platte.

 

 

 

 

Hallo Tony, hallo Elias. Wir wollen heute über euer neues Album „Talviyö“ sprechen. Drei Jahre sind seit dem Vorgänger „The Ninth Hour“ vergangen, was hat sich seither in der Band getan?

 

Tony: Es entwickelt sich ja eigentlich immer irgend etwas. Wir haben das neue Album ja selbst produziert. Das bedeutet in diesem Falle, dass wir gar nicht genau sagen können, wann exakt wir mit den Arbeiten daran begonnen haben und wann genau wir fertig waren. Wir haben in der Zeit sehr viele Shows gespielt und können sagen, dass sich durch die gesammelten Erfahrungen und Ideen das Konzept von „Talviyö“ immer wieder neu entwickelt hat. Der größte Unterschied zu vorherigen Alben ist wohl, dass wir unseren externen Produzenten Mikko Tegelmann mehr in die Arbeit eingebunden haben. Es ist immer gut, wenn man sich jemanden von draußen holt, der sich die Sachen anhört und und sagt, wo wir etwas verbessern können. Zudem haben wir versucht, das LIVE-Feeling in den Aufnahmeprozess zu integrieren. Das haben wir schon diverse Male versucht, waren aber nie mit dem Ergebnis zufrieden. Also haben wir Mikko gefragt, ob er seine „Magie“ einbinden kann und es hat wunderbar funktioniert. Wir haben das Album also überwiegend LIVE im Studio eingespielt.

 

 

Erzählt doch mal etwas über den Albumtitel. Ich gebe zu, dass ich kein Finnisch spreche und habe den Begriff auch nicht im Wörterbuch gefunden.

Tony: „Talviyö“ bedeutet „Winternacht“. Der Titel war eigentlich das Letzte, was wir in Bezug auf das Album entschieden haben. Nach den Aufnahmen mussten die Fotos gemacht werden, wir entschieden uns für einen finnischen Fotografen, der bereits sehr viele Bandfotos mit Winterlandschaften gemacht hat. Wir schickten ihm die aktuellen Fotos, die wir ja nun im Sommer machen mussten und er editierte sie für die Winterlandschaften. Am Ende hatten wir das perfekte Booklet und brauchten eben noch den Albumtitel. Was ziemlich schwierig war, denn Cover und Booklet sollen ja eigentlich im Zusammenhang mit den Songs stehen. Aber lediglich der Opener „Message From The Sun“ ist ein reiner Wintersong. Also haben wir Tischtennis oder was auch immer gespielt in der Hoffnung, uns würde irgendwann etwas einfallen. Auf jeden Fall wollten wir einen Winterthema als Titel haben.

 

 

Einer meiner Favoriten ist „Whirlwind“. Der Song kommt zu Beginn mit Alternativ-Sound daher, um gegen Ende episch aufzutrumpfen. Kann man da von neuen Einflüssen in eurer Musik sprechen?

 

Tony: Wenn du Monate zusammen auf Tour bist, ist es ganz normal, dass verschiedene Einflüsse auf dich einprasseln. Man hört unheimlich viel Musik der verschiedensten Genres, du nimmst vieles auf und einiges verändert auch deine Sichtweise auf viele Dinge, die du tust. Wir haben keine Formel, wie man einen Hit schreibt, so nach dem Motto „Das hat funktioniert, das machen wir nochmal“, sondern bei uns ist jeder Song ist von aktuellen Einflüssen geprägt.

Elias: Ich liebe diesen Song ebenfalls. Es ist genau, wie du sagst, er ist sehr vielseitig und es sind verschiedene Musikstile eingebaut.

 

 

Das Album ist meiner Meinung nach deshalb sehr gut geworden, weil man viele Parts erst nach mehrmaligem Hören registriert und wertschätzt. Ein weiterer Song, der mich aber bereits zu Beginn überzeugt, ist „A Little Less Understanding“. Vielleicht ein typischer SONATA ARCTICA-Track aber wie ich finde mit einem sehr intensiven Feeling. Warum habt ihr diesen Song als Single ausgewählt?

 

Tony: Nun, wir hatten eine Handvoll Songs zur Auswahl und wir hatten erst keine Idee, welcher es werden wird. Dieser Song ist im Vergleich zu den anderen ziemlich simpel und zunächst dachten wir, dass könnte bestenfalls ein Bonustrack für Japan werden [lacht]. Das war das Gleiche wie damals mit „I Have A Right“, der Song war ebenfalls erst als Bounstrack geplant und wurde dann Single Auskopplung. Am Ende haben wir es dann mit dem Management und der Plattenfirma besprochen, denn „A Little Less Understanding“ ist eine Nummer, für die wir in Finnland auch Radio Airplay erhoffen.

 

 

 

„Wir haben keine Formel, wie man einen Hit schreibt“

 

Lass uns kurz über den Song „The Garden“ sprechen. Es gibt einige Classic-Rock Alben, die ein solche Akustik Ballade quasi als Outro aufweisen, welches dann ein Hit wurde. Ich denke da speziell an MR. BIG und „To Be With You“. Als ihr „The Garden“ komponiert habt, war es der Plan, diesen ans Ende zu stellen, einfach um einen ruhigen Ausklang zu haben?

 

Tony: Genau das war der Plan, als ich den Song komponierte. Das sollte genau der Song sein, mit dem du das Album verlässt. Ich könnte mir zu keinem Zeitpunkt vorstellen, an welcher anderen Stelle auf dem Album wir diese Nummer hätten platzieren können. Das Album klingt ruhig aus, du kommst runter und möchtest dann das Album noch einmal hören, ich finde das passt perfekt.

 

Es gibt Unmengen an Heavy Metal Bands in Finnland. Jüngst erschien auch ein Kinofilm „Heavy Trip“ über eine fiktive finnische Band. Kennt ihr den Film?

 

Tony: Ja klar. Wir wurden sogar gefragt, ob wir einen Teil zum Film beitragen wollten, ein Interview geben oder so etwas. Wie auch immer, wir hatten leider keine Zeit. Allerdings habe ich den Film bislang immer noch nicht gesehen, nur die Reviews gelesen [lacht].

 

 

Ihr habt vorhin erwähnt, dass ihr viel auf Tour wart in der letzten Zeit. Ich erwähne in diesem Zusammenhang die Akustik-Tour, welche ihr absolviert habt. Was könnt ihr über diese Erfahrung berichten?

 

Elias: Richtig, wir waren mit der Akustik-Tour in Finnland unterwegs und haben sogar einige Parts als DVD aufgenommen. Wir dachten, dass würde im restlichen Europa auch funktionieren und wir beauftragten unseren Agenten, entsprechende Shows zu buchen. Und es war für uns ein großer Erfolg, ich denke wir machen das noch einmal irgendwann.

Tony: Keiner von uns, ob Band oder Management war sich von vornherein sicher, ob das klappen würde. Was bei anderen Bands gut funktioniert, muss bei uns ja noch lange nicht gut gehen. Wir planen sogar, mal ein Akustik-Cover-Album von unseren eigenen Songs aufzunehmen, wenn wir denn mal Zeit dafür haben.

 

 

Elias, du hast vorher in einer Death Metal Band gespielt. War der Wechsel in das Power Metal Genre seinerzeit eine besondere Herausforderung für dich?

 

 

Elias: Eigentlich nicht, denn ich habe nicht nur in einer Death Metal Band gespielt, sondern war vorher auch in verschiedenen anderen Stilrichtungen aktiv. Meine Einflüsse sind unter anderem DREAM THEATER und JOE SATRIANI. Insofern war die Power Metal Szene, insbesondere SONATA ARCTICA, kein Neuland für mich. Lediglich das Silence Album war eine Herausforderung für mich in der Tat. Ich hatte ja einen normalen Job und musste mir das Material spät abends oder nachts drauf schaffen und das über Monate.

Tony: Als der junge Elias damals bei uns anfing, war die erste Südamerika Tour mit ihm ein echter Test. Die Leute buhten ihn aus und forderten unseren alten Gitarristen zurück. Doch am Ende des Konzertes jubelten sie ihm zu, er hatte seine Sache mehr als gut gemacht. Auch heute noch bekommen wir viele Kommentare auf Facebook, die Jani zurück haben wollen. Aber das sind in meinen Augen nur „Trolls“.

 

 

Dies ist offiziell Album Nummer 10? Wird das gebührend gefeiert?

Tony: Und wir sind zwanzig Jahre als Band aktiv, das sollte man schon feiern.

Elias: Leider haben wir für so etwas eigentlich keine Zeit. Obwohl man mit jedem Album selbst auch das Gefühl bekommt, immer älter zu werden. Und wer weiß, vielleicht ist es das letzte Album, was wir machen werden. Insofern sollte man jedes Album feiern können [lacht].

 

 

Frank Wilkens / 25.09.2018

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