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[vc_row][vc_column width="1/4"][vc_single_image image="41144" img_size="medium"][vc_column_text] Wertung 6,5/7 Punkten Info VÖ: 10.M04.2020 Label: Nuclear Blast Spielzeit: 01:13:48 Line-Up Tuomas Holopainen - Keyboards Marco Hietala – Bass Emppu Vuorinen – Guitar Kai Haito -Drums Floor Jansen - Vocals Troy Donockley - Uilleann pipes, low whistles, vocals Tracklist Disc 1: 01. Music 02. Noise 03. Shoemaker 04. Harvest 05. Pan 06. How's The Heart? 07. Procession 08. Tribal 09. Endlessness Disc 2: 01. All The

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HomeReviewStarkill – Fires Of Life

Starkill – Fires Of Life

Starkill - Fires Of Life

 

 

 

 

 

Wertung:

5.5/7

Info:

VÖ: 13. Mai 2013

Label: Century Media

Spielzeit: 00:54:28

Line-Up:

Parker Jameson – Lead guitar, vocals, keyboards and orchestral programming
Spencer Weidner – Drums
Charlie Federici – Guitar
Mike Buetsch – Bass

Tracklist:

1. Whispers of Heresy
2. Fires of Life
3. Sword, Spear, Blood, Fire
4. Below the Darkest Depths
5. Immortal Hunt
6. New Infernal Rebirth
7. Strength in the Shadow
8. This Is Our Battle; This Is Our Day
9. Withdrawn From All Humanity
10. Wash Away The Blood With Rain

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„Old School Melodic Death Metal in neuem Gewand“

Die schönsten Platten sind doch manchmal die, mit denen man nicht gar nicht rechnet, und wer rechnet schon mit STARKILL? Wenn man sich das bunte Comic-Krieger-Cover so ansieht, rechnet man nämlich eher damit, dass nun clischeetriefender „True Metal“ a la Manowar mit Texten über Drachen und andere Lindwürmer aus der Anlage erschallt.

Na gottseidank: Fantasy-Texte sind zwar vorhanden, jedoch zu meiner Freude nicht ausschließlich, und musikalisch ist es dann ohnehin ganz anders, als erwartet. Die jungen Amerikaner von STARKILL spielen hier auf ihrem Debütalbum „Fires Of Life“ in der Hauptsache amtlichen Meldodic Death Metal mit einem hohen Anteil an symphonischem Bombast. Dazu gesellt sich eine große Portion Power Metal-Gitarren, sowie ein paar Black Metal-Einflüsse.
Die Stimme ist eher Death- als Black, keinerlei Gekreisch, sondern eine tiefe, raue Stimme, bei welcher man die Texte allerdings noch verstehen kann. Das gefällt schon mal. Der Schlagzeuger gibt ordentlich Gas, das ständige Doublebass-Gewitter ist das heftigste an „Fires Of Life“. Ausgeglichen wird der Sound durch viele, technisch perfekte, melodische, aber auch schnelle Gitarrenläufe und mit symphonischen Keyboards a la CRADLE OF FILTH oder DIMMU BORGIR. Wobei wir schon beim Kritikpunkt sind: letzteres war nach meinem Geschmack teils etwas zu viel des Guten. Wer kein ausgesprochener Keyboard-Fetischist ist, der wird das Tasteninstrument auf „Fires Of Life“ irgendwann satt haben, da es bei manchen Songs doch sehr dominant ist. Immer, wenn es etwas zurückgeschraubt wird, haben die Stücke mehr Power. Aber natürlich ist das Geschmackssache. Wer Keyboards liebt, kommt um „Fires Of Life“ wahrscheinlich sogar nicht herum! STARKILL sollten das Instrument auch nicht abschaffen, nur meiner Meinung nach das nächste Mal vielleicht etwas sparsamer einsetzen. Manche Parts wirken noch etwas hektisch und nicht ganz ausgereift, aber es sind definitiv ein paar gute Kracher auf diesem Album, die direkt im Ohr hängenbleiben, als Anspieltipps möchte ich den Titeltrack sowie „New Infernal Rebirth“ nennen, welche man beide auch schon als Video auf Youtube finden kann. Aufgrund seiner fetten, modernen Produktion, könnte das Album auch der jüngeren Metal-Genration zusagen, und das, obwohl sich die Sonstrukturen eher an klassischen Metalstücken orientieren. Alte Schule in neuem Gewand eben. Auch Fans von CHILDREN OF BODOM sollten mal reinhören.

Insgesamt kann man „Fires Of Life“ schon überdurchschnittlich bewerten. Für ein Debüt ist dieses Album auf jeden Fall gelungen. STARKILL haben das Potential, dass mehr aus Ihnen werden könnte, denn die Ideen sind da, das technische Können ohne Zweifel auch. Ihr Mix aus Melodic Death- , Symhonic Black- und Power Metal ist zudem mal etwas anderes im Einheitsbrei der vielen Veröffentlichungen im Metal-Bereich. Vielfalt statt Langeweile!
Wer sich für den oben genannten Stilmix begeistern kann, dem kann ich „Fires Of Life“ guten Gewissens empfehlen.

Teriel / 29.06.2013

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