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HomeReviewSuidakra – Realms Of Odoric

Suidakra – Realms Of Odoric

Suidakra - Realms Of Odoric

 

 

 

 

 

Wertung:

5.0/7

Info:

VÖ: 20. Mai 2016

Label: AFM Records

Spielzeit: 00:47:15

Line-Up:

Arkadius – Vocals, Guitars, Orchestral Arrangements
Lars – Drums
Jan- Bass
Jussi – Guitar
Tina – Female Vocals

Tracklist:

01. Into The Realm
02. The Serpent Within
03. The Hunter’s Horde
04. Creeping Blood
05. Undaunted
06. Lion Of Darcania
07. Pictish Pride
08. On Roads To Ruin
09. Dark Revelations
10. Braving The End
11.One Against The Tide
12. Cimbric Requiem
13. Remembrance [Bonustrack]

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„Das Dutzend ist voll“

Hatte doch Frontmann Arkadius bereits vor einiger Zeit einen orchestralen Soundtrack mit dem Titel „Realms Of Odoric“ veröffentlicht. Selbiger hatte natürlich wenig bis eigentlich überhaupt nichts mit Heavy Metal an sich, im üblichen Stile von SUIDAKRA schon mal gar nicht, zu tun. Jetzt aber gibt es das Konzept dann doch als komplette Breitseite.

Eines vorweg, auf SUIDAKRAs mittlerweile zwölftem [!] Album seit der Bandgründung 1994 wird eine Menge geboten. Man bedient die Schnittmenge zwischen skandinavisch angehauchten Melodic Death Metal ebenso wie die Folklore Fraktion, so weit, so laut. Alle Leute, die den bisherigen Weg dieser Combo mitgegangen sind, dürfen es auch weiterhin tun. Bereits „The Serpent Within“ zeigt auf, worauf man sich hier einlässt. Stampfende Epik, garniert mit wohlklingendem Refrain und Untermalung durch gezielt eingesetzte Streichinstrumente. Diesbezüglich wird mit „Pictish Pride“ noch eine Schippe draufgelegt, die dezent an die derzeit mächtig erfolgreichen ORDEN OGAN angelehnte Nummer geht gut ins Ohr. „The Hunter’s Horde“ geht ebenfalls zügig nach vorn los und ist nach meinem Dafürhalten das Highlight auf dem Album. Eine Nummer, die sich nicht einfach nur für das Live-Programm empfiehlt, sondern sich vermutlich sogar in der Setlist festbeißt. Mit „Undaunted“ hat man eine angenehme Ruhepause eingelegt, zumal hier auch Sängerin Tina das Zepter, oder besser das Mikro übernimmt. Ebenso bei der fast TOP-fourty tauglichen Popnummer „Braving The End“. Mir persönlich sagen auf diesem Album besonders die vielen, fast verspielten Folk- und Klassik Untermalungen sehr gut, die immer wieder für spannende Momente sorgen und dieser Band diesen einzigartigen Charakter verleiht. Auch wenn man oftmals genauer hinhören muss, weil die übermächtigen E-Gitarren dann und wann alles in Grund und Boden fetzen. Ist ja im Metal grundsätzlich nicht verwerflich, hier jedoch hätte ich mir etwas mehr Sensibilität gewünscht.

Irgendwie haben SUIDAKRA versucht, so viel wie möglich in das Album zu packen wie es nur geht. Das gelingt bei oben genannten Tracks hervorragend, allerdings finden sich auf „Realms Of Odoric“ auch weniger atemberaubende Momente wie zum Beispiel „One Against The Tide“, wo das Zusammenspiel Melodic Death und Klassik nicht so wirklich greift. Alle Faktoren gegeneinander abgewogen ergibt es aber auf jeden Fall ein gutes Album, wenngleich nicht durchweg fesselnd.

Frank Wilkens / 26.05.2016

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