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Swallow The Sun – Aleksi Munter

Nach „Emerald Forest And The Blackbird“ [2012] legen die finnischen Melodic Doom/Deather SWALLOW THE SUN mit „Songs From The North I, II & III“ nicht nur ein einzelnes, sondern gleich ein Triple-Album [!] vor. Ist das Sextett somit größenwahnsinnig, unendlich kreativ oder einfach nur genial? Keyboarder Aleksi Munter meldet sich im Interview zu Wort.

Hi Aleksi! Wie sehen die Reaktionen auf „Songs From The North I, II & III“ bislang aus?

Hi! Es verlief alles ziemlich hektisch; Du kannst Dir sicherlich denken, dass diese Veröffentlichung nicht gerade einfach war. Die Rückmeldungen sind bis jetzt insgesamt gut bis sehr gut!

Wann ist denn die Idee, ein Triple-Album zu veröffentlichen, entstanden? War das von Beginn an klar, oder hat sich dies erst im Laufe so entwickelt, was dann zu drei eigenständigen Alben und einer Art Triptychon führte?

Das war eine Idee, mit der wir schon seit einigen Jahren gespielt haben. Ich denke mal, dass dies bereits auf dem zweiten Album mit dem Song „Gloom, Beauty And Despair“ seinen Ursprung hatte, denn dies ist eine direkte Fortsetzung dessen. Es war also von Anfang an eine ganz bewusste Sache und auch etwas, das wir durchziehen wollten, um unseren Sound zu erweitern und zu erforschen.

Gehen wir doch mal auf die drei Einzelteile ein. Du hast ja gerade eben schon die drei Kernkomponenten bei SWALLOW THE SUN aufgezählt, die sich auch in den drei Alben wiederfinden lassen?

Ganz genau, das habe ich ja gerade schon ausgeplappert! Jedes dieser Alben stellt einen Aspekt dieser Aufzählung dar, und wenn man das weiß, ist es ziemlich offensichtlich: Die erste Scheibe hat den traditionellsten Ansatz, auch wenn es, wie immer, auch einige neue Einflüsse gibt. Das zweite Album ist akustisch gehalten und orientiert sich thematisch viel mehr am Thema Natur. Und die dritte Scheibe suhlt sich in den tiefsten Abgründen der Verzweiflung und Einsamkeit. Die Alben sind verbunden und auch wieder nicht – sie stehen für sich, sind aber doch ein Ganzes. Sie stellen Spiegelbilder der unterschiedlichen Aspekte des Nordens und unseres Sounds dar.

Welchen Teil des Triple-Albums magst Du eigentlich am meisten? Oder ist das schwer zu beantworten, da sie ja alle SWALLOW THE SUN ausmachen und somit ein Gesamtbild ergeben?

Nein, auch wenn es sich um ein Ganzes handelt, finde ich trotzdem, dass man seine Lieblingspassagen haben kann. Bei mir schwankt das zwischen dem zweiten und dem dritten Album hin und her, weil beide etwas sind, das wir in diesem Umfang bislang noch nie gemacht haben. Doch es stimmt schon: Ich sehe das Gesamtpaket als ein einziges Album – wie ein Theaterstück in drei Akten.

Ich war offen gestanden beeindruckt, dass ihr ein Triple-Album in einer Zeit veröffentlicht, in der viele Menschen noch nicht einmal einem einzelnen Song oder gar einem Album genügend Aufmerksamkeit zu schenken vermögen. Hinzu kommen das Internet und die Hektik der heutigen Zeit… Wollt Ihr die Leute bewusst fordern?

Auf jeden Fall. Wir sind nicht hier, um die Welt zu verändern, aber wir wollen ein Statement zugunsten des Album-Formats und gegen die Art, wie eine Art von Fast-Food-Musik generiert wird, abgeben. Augenscheinlich ist das in mehrerlei Hinsicht ein ziemlich blödsinniger Ansatz, aber das ist einfach etwas, wohinter wir sehr stehen.

Wie verlief das eigentliche Songwriting? Wie lange habt Ihr an den Songs getüftelt, und inwiefern konnte sich jeder einbringen? Gibt es eine Art Formel bei SWALLOW THE SUN?

Die meisten der Stücke wurden bereits vor einigen Jahren fertig gestellt, aber mit den eigentlichen Arbeiten haben wir dieses Jahr begonnen, als wir die Differenzen mit unserer Plattenfirma geregelt hatten. Nachdem wir einen Weg gefunden hatten, aus dem alten Vertrag herauszukommen und den nächsten Deal anzusteuern, hat uns das den Anreiz gegeben, das Album fertig zu stellen.
Falls es so etwas wie eine Formel geben sollte, dann würde das darin bestehen, dass Juha [Anmerk. d. Red.: Raivio, Gitarre] uns die Demos der Songs schickt, wir unsere eigenen Ideen hinzufügen und wir dann ins Studio gehen. In musikalischer Hinsicht kann ich nicht von einer Formel sprechen, zumindest nicht nach den ersten drei Alben, hehe.

Wie viel Zeit habt Ihr dann im Studio verbracht, und wie sah ein normaler Aufnahmetag bei Euch aus? Inwiefern würdest Du Euch als Perfektionisten bezeichnen?

Die Gitarren und der Gesang waren die schwierigsten Aspekte bei den Aufnahmen; das hat Monate gedauert. Der Bass und das Schlagzeug haben jeweils drei bis vier Tage benötigt, aber das liegt auch daran, dass wir es hier mit zwei Profis zu tun haben. Ich habe meine Keyboards innerhalb von sechs Tagen in Helsinki aufgenommen, und das war ziemlich intensiv. Wir haben alles separat aufgenommen, sodass ich nicht wirklich für die anderen sprechen kann. In meinem Fall sah das aber so aus, dass ich versuchte, aus dem Bett zu kommen und mich von der Nacht davor noch ziemlich beschissen fühlte, dann zwölf bis 14 Stunden im Studio verbrachte, ein paar Drinks zu mir genommen und dann die ganze Geschichte wiederholt habe. Und ja, ich würde uns definitiv als Perfektionisten bezeichnen, wenn es um Studioaufnahmen geht.

Als wie wichtig erachtest Du das Artwork sowie die verschiedenen Versionen von „Songs From The North I, II & III“? Welche Bedeutung hat die visuelle Komponente für Dich?

Sie ist ein sehr wichtiger Teil; ich muss das aber auch wissen, da ich für einen Großteil davon verantwortlich bin. Juha hatte die Idee, diese „Tree Spirit“-Fotosession von Aleah Stanbridge als Albumcover zu verwenden, und ich habe dann im Endeffekt das gesamte restliche Artwork auf der Basis dieser drei Bilder erstellt. Ich wollte das Gefühl dieser traumgleichen Schnappschüsse haben, und ich finde, dass das gut geworden ist. Die visuelle Seite war für uns schon immer eine wichtige Sache, auch wenn wir nicht immer die beste Art und Weise gefunden haben, das umzusetzen. Dieses Mal finde ich aber, dass es klasse geworden ist.

Da es auf Euren bisherigen Alben einige Gastsänger gab, wird das sicherlich auf der neuen Veröffentlichung auch nicht anders sein? 😉

Aleah, die auch schon auf unseren vorherigen Alben zu hören war, hat Gastgesang beigesteuert. Außerdem hat unser für die Gesangsaufnahmen zuständiger Produzent, Jaani Peuhu, einige Backing Vocals beigetragen, und er hat auch den Kontakt zu Kaisa Vala und Sarah Wohlfart hergestellt, die beide eine großartige Leistung auf ihren Songs gebracht haben.

„Songs From The North I, II & III“ erscheint auf Eurem neuen Label Century Media. Wie läuft die Zusammenarbeit bislang, und wie hat das Label reagiert, als Ihr ihnen mitgeteilt habt, dass ihr nicht ein, sondern gleich drei Alben auf einmal veröffentlichen werdet?

Die waren erstaunlich enthusiastisch, was das anging, haha! Wir hatten ihre vollständige Unterstützung, und es ist ein großes Vergnügen, mit ihnen zusammen zu arbeiten. Ich freue mich schon darauf, auch in den kommenden Jahren mit ihnen zu tun zu haben.

Wie sehen Eure momentanen und zukünftigen Tourpläne aus? Und an welchem Ort wolltest Du eigentlich schon immer mal gerne mit SWALLOW THE SUN auftreten?

Wir fahren im Spätherbst eine Headlinertour in Europa, danach kommt dann Finnland im Januar, und dann werden wir mal weitersehen. Wir würden natürlich gerne möglichst viele Festivals spielen und auch in die USA reisen, aber wir haben bislang noch keine konkreten Pläne. Was exotischere Orte angeht, so würde ich gerne mal in Indien, Armenien oder noch ausgiebiger in Südamerika auftreten.

Bonusfrage 1: Wenn man die Musik von SWALLOW THE SUN verfilmen würde, was müsste das wohl für ein Streifen sein?

Das wäre ein unterfinanzierter viktorianischer Horrorfilm, der sich selbst viel zu ernst nimmt.

Bonusfrage 2: Gibt es momentan irgendwelche Bands, die Du uns an Herz legen möchtest?

Hm, da gibt es wirklich einige, sodass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. In letzter Zeit habe ich mir aber ziemlich oft HANGING GARDEN angehört!

Danke an dieser Stelle für das Interview und alles Gute!

Besten Dank – ich hoffe, wir sehen uns alle auf der Tour. Cheers!

Fotos: Jussi Ratilainen

soulsatzero / 16.11.2015

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