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HomeReviewThe Algorithm – Polymorphic Code

The Algorithm – Polymorphic Code

The Algorithm - Polymorphic Code

 

 

 

 

 

Wertung:

6.5/7

Info:

VÖ: 19. November 2012

Label: Basick Records

Spielzeit: 00:48:08

Line-Up:

Rémi Gallego – Electronia
Mike Malyan – Drums

Tracklist:

01. Handshake
02. Bouncing Dot
03. Trojans
04. Access Granted
05. Logic Bomb
06. Warp Gate Exploit
07. Null
08. Panic

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„Härte jenseits aller Konventionen.“

„Hui, eine Platte die Elektronika mit Metal kombiniert, wie originell. Nicht.“ Ja, das sind die ersten Gedanken, wenn man sich die Beschreibung zu THE ALGORITHM durchliest. Hat man hingegen schon vor diesem Album mit der Musik von Rémi Gallego zu tun gehabt, weiß man, dass dich hier der absolute Wahnsinn erwartet.

Der Herr aus Montpellier hat auf seinem Debut wieder alles vereinigt, was man bisher von ihm zu hören bekommen hat: knallharte elektronische Beats, Soundlandschaften, die direkt von deiner Festplatte oder Platine XYZ hätten stammen könnten, Gitarrensamples und generell eine starke Metalaffinität. [insbesondere breakdownlastig und einige Schieler in Richtung „Djent“] Erbarmungslos lässt er einen Knüller nach dem anderen auf den geneigten Hörer los. Mal stampfen die Songs straight forward, dann wiederum kommen sie in dermaßen krassen Taktfolgen entgegen und walzen einen um. Auch einige „wob wob wob“ Dubstep Sounds haben ihren Weg hier herein gefunden. Hat man die Konstrukte durchschaut, lassen einen die Songs nicht mehr los. Trotz aller Extreme steht mit mit einem fetten Grinsen da, eine unglaubliche Spielfreude und einige Gaming- und auch das ein oder andere „Meme“-Zitat erwarten einen hier. Der Wahnsinn gipfelt vor allem in „Access Granted“, das sich vor Taktkrummen Djent Zitaten überschlägt und in einem abartigen Gestampfe endet, so dass man nur noch „Aw Yeah“ schreien will. Lediglich der letzte Track will mich nicht gänzlich überzeugen und wirkt auf mich ein wenig langgezogen.

Wem THE PRODIGY zu lahmarschig waren und die ganzen Metal/Elektro Kombinationen auf den Zeiger gehen, MUSS in „Polymorphic Code“ reinhören. Weiß garnicht, was man hier groß besser machen soll, jedenfalls wird dieses Album verbrannte Erde hinterlassen und unnötige Nachahmer folgen lassen. Beide Daumen hoch!

Sascha Dörr / 12.11.2012

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