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HomeReviewThe Dogma – Black Widow

The Dogma – Black Widow

The Dogma - Black Widow

 

 

 

 

 

Wertung:

3.5/7

Info:

VÖ: 03. Dezember 2010

Label: Spinefarm Records

Spielzeit: 00:49:17

Line-Up:

Daniele Santori – Vocals
Cosimo Binetti – Guitars
Stefano Smeriglio – Keyboards
Giacomo Astorri – Bass
Marco Bianchella – Drums

Tracklist:

02. Mindfreak
03. Eternal Embrace
04. Lost Forevermore
05. Gore Gore Girls
06. The Nature And The Icelander
07. The Bride Is Back
08. Sister Pain
09. The Fate Of The Leaders
10. Black Widow
11. All Alone

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„Fortschritt in den Untergang“

THE DOGMA – aus Italien -hatten bereits schon immer ihren eigenen Stil. Vielleicht ist das der Grund, warum der Autor die ersten beiden Alben so sehr in sein Herz geschlossen hat. Die Mischung aus symphonischem Power-Metal, zuckersüßen Balladen und reinen Schwanzrockern, erscheint immer wieder skurril und genau so ist die Mischung der Band auch. Irgendwie schien es so, als wolle die Band alles sein und hat genau daraus die richtige Mischung gefunden – wie also verhält es sich mit Album Nummer drei?

Namentlich ist das Album unter „Black Widow“ beim Plattendealer anzutreffen und der Opener „Dirty Dark Diane“ ist ein, wie man es von der Band gewohnt ist, echter Schwanzrocker. Cooler Refrain – eingängige Melodie und dazu eine ganz eigne Prise an Charme. Jepp, genauso muss Rock klingen, der in den guten alten Tagen lebt, aber in der heutigen Zeit entstanden ist! Dass macht Laune auf mehr… Mit „Mindfreak“ bekommt man mehr – und zwar mehr, als einem THE DOGMA-Fan recht sein wird. Nicht nur, dass man hier wieder eine ordentlich schnelle Nummer geschrieben hat, nein – nun versucht man sich auch noch im Melodic-Death-Bereich. Dabei ist die Stimme von Daniele Santori, eine der schlechtesten Deathstimmen, die ich je gehört habe. Er kann es einfach nicht – aber tut es trotzdem und das nicht nur einmal auf dem Album… Allgemein ist die Stimme, die mir sonst immer ein besonderes Feeling gegeben hat, diesmal oft sehr störend, was ich persönlich sehr schade finde. Blast Beats baut man plötzlich auch noch ein und spätestens dann, sollte es einem THE DOGMA-Fan zu bunt werden. Eben noch ein Frauenrocker mit Augenzwinkern und nun auf einmal die harte Nummer auspacken? Es wird noch verrückter! Bei „Gore Gore Girl“, haut man zu Anfang wieder einen richtig schönen symphonischen Power-Metal-Streich aus der Tasche [wie „Queen Of The Damned“], um dann wieder im Refrain auf Melodic-Death umzuschalten. Wem das noch nicht reicht, der bekommt bei „The Nature And The Icelander“ noch arabische Klänge mit allem möglichem gemixt – unnötig zu sagen, dass dies nicht mit dem Rest zusammenpassen kann und will.

Fakt ist, dass THE DOGMA noch eines draufgesetzt haben. Dieses Mal nur leider in eine ganz falsche Richtung. Der Spagat zwischen Nachtleben-Rocknummern, Balladen und symphonischem Power-Metal, ergab schon eine arge Spannung, die aber sehr gut funktioniert hat. Mit den neuen Elementen, bringt man die Spannung allerdings zum reisen und erschafft so ein Album, dass kaum noch Spaß macht. Sehr schade, „Black Widow“ hatte so viele gute Ansätze…

Frank-Christian Mehlmann / 27.11.2010

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