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While Heaven Wept – Triumph:Tragedy:Transcendence [Live At The Hammer Of Doom Festival]

While Heaven Wept - Triumph:Tragedy:Transcendence [Live At The Hammer Of Doom Festival]

 

 

 

 

 

Wertung:

0/7

Info:

VÖ: 19. November 2010

Label: Cruz Del Sur Music

Spielzeit: 00:58:00

Line-Up:

Rain Irving – Vocals
Tom Phillips – Vocals, Guitar
Scott Loose – Guitar
Jim Hunter – Bass, Vocals
Trevor Schrotz – Drums
Michelle Loose-Schrotz – Keyboards

Tracklist:

01. Vast Oceance Lachrymose
02. The Furthest Shore [Parts 1-3]
03. Soulsadness
04. The Drowning Years
05. Of Empires Forlorn
06. Vessel
07. Thus With A Kiss I Die

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„Triumphales Live-Dokument“

Die Epic Doomster von WHILE HEAVEN WEPT präsentieren mit „Triumph: Tragedy: Transcendence“ ein Live-Album, aufgenommen Anfang 2010 bei der dritten Ausgabe des „Hammer Of Doom“-Festivals in der Würzburger Posthalle.

Nachdem das letztjährige Opus der Band aus Dale City, „Vast Oceans Lachrymose“, eigentlich in der kompletten Doom-Gemeinde euphorische Reaktionen hervorgerufen und die Band sich bislang auf europäischem bzw. deutschen Boden mehr als rar gemacht hatte, wohnte somit diesem langerwarteten Gig irgendwie ein spezieller Zauber inne, zumindest herrschte eine ganz besondere – eben beinahe „transzendentale“ – Atmosphäre, die sich gleichsam auf WHW und ihr ergriffen lauschendes Publikum ausbreitete.
Wer also an diesem Abend im kalten Februar nicht vor Ort sein konnte, der hat nunmehr mit „Triumph: Tragedy: Transcendence [Live At The Hammer Of Doom Festival]“ die Möglichkeit, sich zuhause in aller Ruhe einer erlesenen Auswahl an WHILE HEAVEN WEPT-Stücken hinzugeben und in Wehmut, Melancholie und Sehnsucht zu schwelgen.
Klanglich hervorragend und mit dem nötigen Fingerspitzengefühl von Gitarrist/Mainman Tom Phillips höchstselbst aufbereitet – ohne dabei die Live-Atmosphäre allzu sehr leiden zu lassen – bekommt man betörende/verstörende Epic Doom-Meisterwerke aus allen Schaffensphasen der Südstaatler geboten: „Vast Oceans Lachrymose“, „The Furthest Shore“ und „Vessel“ vom aktuellen Album, das fast 19minütige, beinahe unerträglich dramatisch-emotionale „Thus With A Kiss I Die“ [von „Sorrow Of The Angels“ von 1998], „Soulsadness“, „The Drowning Years“ und „Of Empires Forlorn“ vom gleichnamigen Werk von 2003.
Die gesamte WHW-Mannschaft, allen voran Frontmann Rain Irving, war seinerzeit selbst ganz mitgenommen und wurde nicht müde, sich immer wieder beim „Hammer Of Doom“-Publikum zu bedanken.
Die Tragödie im Albumtitel dagegen bezieht sich auf den Unfalltod von ex-TWISTED TOWER DIRE-Sänger Tony Taylor am gleichen Abend, von dem die Band [Tom Phillips war, Basser Jim Hunter ist noch Mitglied bei TTD] allerdings erst am nächsten Morgen erfuhr.

Ein zeitloses Live-Dokument als Erinnerung an einen wahrhaft denkwürdigen Auftritt für alle, die dabei waren und all‘ jene, die nicht dabei sein konnten.
Für Berufsmelancholiker, Fans und Genre-Neulinge gleichermaßen unverzichtbar.

Dirk Konz / 17.11.2010

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