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HomeReviewXandria – Theater Of Dimensions

Xandria – Theater Of Dimensions

Xandria - Theater Of Dimensions

 

 

 

 

 

Wertung:

5.5/7

Info:

VÖ: 27. Januar 2017

Label: Napalm Records

Spielzeit: 01:14:31

Line-Up:

Dianna van Giersbergen – Gesang
Marco Heubaum – Gitarre, Keyboards
Philip Restemeier – Gitarre
Steven Wussow – Bass
Gerit Lamm – Drums

Tracklist:

01. Where The Heart Is Home
02. Death To The Holy
03. Forsaken Love
04. Call Of Destiny
05. We Are Murderers (We All)
06. Dark Night Of The Soul
07. When The Walls Came Down (Heartache Was Born)
08. Ship Of Doom
09. Céilí
10. Song For Sorrow And Woe
11. Burn Me
12. Queen Of Hearts Reborn
13. A Theater Of Dimensions

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„Volle orchestralische Breitseite!“

Mit den Jahren hat sich diese Band ganz an die Spitze des sogenannten Female Fronted Metal gespielt. Schon mit ihrer ersten Frontdame Lisa Schaphaus bzw. Middelhauve, konnten die Bielefelder größere Erfolge für sich einfahren. Und seit 2013 die Niederländerin Dianne van Giersbergen mit dabei ist, ging es noch weiter bergauf. Kein Wunder, so überzeugen XANDRIA stets auf ganzer Linie und hauen ein Epos nach dem anderen raus.

Und so wundert es nicht, dass auch das neue Album „Theater Of Dimensions“ nur so vor Wucht, Theatralik, orchestralen Passagen, fetten Gitarrenriffs und wundervollem Gesang strotzt. Dabei zeigt Dianne zu jeder Sekunde, welches Talent in ihr steckt. Seien es die opernhaften Passagen oder die normalen Gesänge, die Dame ist ein Volltreffer und meistert jede Hürde scheinbar mühelos. Natürlich haben sich Marco Heubaum (Gitarre, Keyboard) und seine Kollegen ebenfalls wieder richtig Müge gegeben und bilden zusammen mit ihrer charismatischen Sängerin eine klangvolle Symbiose, die teilweise nicht von dieser Welt ist. Bei den insgesamt 13 Stücken ist kein Lückenfüller, kein Track dabei, den man einfach skippen möchte. Im Gegenteil, durch die einzelnen Elemente, die es bei den Stücken zu entdecken gibt, steht immer die Versuchung im Raum, die Nummern wieder und wieder zu hören. Egal, welche Stücke man anspielt, wie z.B. „Death To The Holy“, „Call Of Destiny“, „Ship Of Doom“, oder „Burn Me“, die Bandbreite von XANDRIA ist außergewöhnlich. Schön ist dabei auch zu hören, dass der Kitschfaktor quasi nicht vorhanden ist – gezwungene Romantik sucht man vergebens, und das ist auch gut so. Vergleiche zu den älteren Werken zu finden, gestaltet sich immer schwerer, denn XANDRIA anno 2017 klingen ganz anders.

Female Fronted Metal-Bands gibt es ja so einige, aber was XANDRIA hier abgeliefert haben, sticht mal wieder aus der Masse deutlich hervor. Natürlich hat die Band schon ein paar Jahre Erfahrung gesammelt und weiß, wie ein Song zu klingen hat. Doch auch nach den Jahren im Geschäft, wird man den Eindruck nicht los, dass die Musiker es noch immer wissen wollen – Vielleicht mehr denn je!

Ingo Nentwig / 17.03.2017

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